Die Wieden als Erinnerungsort der radikalen Moderne

Die neue Ausstellung im Bezirksmuseum Wieden präsentiert “Die Wieden als Erinnerungsort der radikalen Moderne”. Eröffnung durch Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl, zur Ausstellung sprechen Dr. Paul Dvorak und Dr. Philipp Maurer.

Die radikale Moderne der Jahre 1900 – 1930 zielte auf eine grundlegende, demokratische Neuorganisation der Kunst und der Gesellschaft ab und entwickelte aus altgewohnten Traditionen neue Kunst- und Lebensformen. Zahlreiche Akteure der radikalen Moderne lebten auf der Wieden: Moritz Schlick war der Kopf des Wiener Kreises und seiner Wissenschaftlichen  Weltauffassung, Ludwig Wittgenstein revolutionierte die Philosophie mit seinem Tractatus logico-philosophicus, Karl Kraus begründete mit der „Fackel“ ein Paradigma der Moderne, Anton Hanak und Siegfried Charoux schufen Plastiken für das Rote Wien und die Republik, Gustav Mahler und Arnold Schönberg eröffneten neue musikalische Welten, Georgi Dimitroff kämpfte für eine neue gerechte Welt.

Die Ausstellung bietet einen Einblick in ästhetische und politische Denkweisen, die vom österreichischen und vom deutschen Faschismus weitgehend vernichtet wurden, die aber seit den 1970er Jahren wieder rezipiert wurden und die unsere Kultur bis heute prägen. Ergänzende Vorträge und ein Hanns-Eisler-Abend im Bezirksamt ergänzen und vertiefen die Ausstellung.

Dauer der Ausstellung: bis 22. Mai 2019

www.philippmaurer.at

Datum

13. Februar 2020
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Zeit

18:30 bis 20:30

Eintritt

Eintritt Frei!

Ort

Bezirksmuseum Wieden
Klagbaumgasse 4, 1040

Weitere Informationen:

1, 13A, 62, Badner Bahn