ARCHIV

Projekte, die von Basis.Kultur.Wien durchgeführt wurden und vorläufig nicht fortgesetzt werden.

BIOGRAFIE-ARBEIT UND DIGITAL STORYTELLING

Tagebuch schreiben war gestern! Die aktuelle Form, Gedanken, Erinnerungen und Gefühle auszudrücken, heißt Digital Storytelling.

Die beim Workshop entstehenden Kurzfilme in einer Länge von 2-3 Minuten kombinieren Erzählung, Erinnerungsstücke, Fotos und Musik zu einer persönlichen Geschichte aus dem eigenen Leben. Lebensgeschichten werden so für andere zugänglich gemacht.

Mit einfachen Mitteln wurden bei einem zweitägigen Workshop Everyone has a story, der im März 2013 im Basis.Kultur.Raum stattfand, die hochmotivierten Teilnehmer vom Medienkonsumenten zum Medienproduzenten und erstellten mit großem Engagement ihre humorvollen und kreativen Biografien, die als Abschluss in der Gruppe präsentiert wurden.

Vorausgesetzt waren Windows-Grundkenntnisse, ein eigener Laptop und die Bereitschaft biografische Erfahrungen einzubringen.

Eintritt frei!

Workshopleitung: Erwin Schmitzberger

Information: www.basiskultur.atwww.digitalstory.at

AMATEUR TRIFFT PROFI

AmateurschauspielerInnen von Basis.Kultur.Wien bringen unter der Leitung professioneller RegisseurInnen Neuproduktionen auf die Bühne. Die Aufführungen finden mit großem Erfolg im Theater Spielraum statt.

Bisherige Theaterproduktionen unter der Regie von Joseph Hartmann:

2010 APPLAUS NUR PROBEWEISE
Komödie nach Ephraim Kischon

2011 HIN UND HER
Posse in zwei Teilen von Ödön von Horváth

2012 ABDUHEHENDAS MISSRATENE TÖCHTER
Sinfonietta Canzonetta Austriaca von Fritz von Herzmanovsky-Orlando

2013 DIE ZERSTÖRUNG EINER SCHNEIDERPUPPE ODER DER TOD EINES LEUCHTTURMS
Auszüge und Fragmente aus dem poetischen Theater von H.C. Artmann

2014 ARIE AUF TÖNERNEN FÜSZEN – DIE WELT IST BÜHNE/SAMT EINEM WIEDERKEHRENDEN MOTTO
Das Methaphysische Theater von Friederike Mayröcker

2015 AUS FRANZENSBAD
Fiktiv-satirische Briefe von Marie von Ebner-Eschenbach

2017 KEIN WORT FÜR BLAU
Performance kurze Prosatexte von Daniel Wisser

HÖRSPIEL-WERKSTATT

Beim Startprojekt WEISHEIT, WITZ & STADTGEFLÜSTER im Jahr 2012 wurden jüngere und ältere Menschen eingeladen, im Rahmen der Hör-Werkstatt gemeinsam ihre Geschichten, Erinnerungen, Gespräche und Ereignisse zu einem Hörspiel zu gestalten und diese Szenen mit den eigenen Stimmen aufzunehmen.  Diese Stimm-Ideen wurden als Brücke zwischen den Generationen zu einer Hörgeschichte verarbeitet.

Das Projekt WIEN-STADT DER SPRACHENVIELFALT stellte 2013 auf lustvolle und kreative Weise Sprachen vor und förderte die positive Einstellung zur Sprachenvielfalt in Wien. Ziel der Angebote war eine offene und konstruktive Spracharbeit, in der es darum ging, mit Sprachen zu arbeiten und diese nicht nur als Lernziel zu thematisieren.

Zu erarbeiten war mindestens ein Sprechbeitrag, der verschiedene Sprachen enthält. Die TeilnehmerInnen bildeten ein Aufnahmeteam, brachten ihre Vorschläge ein, erzählten über ihre Erstsprachen oder stellten ihren KollegInnen Sprachbeispiele (z.B. Begrüßungen) vor.

Unterstützt wurden sie in allen Arbeitsphasen vom gecko-art-Team, an dessen mobilem Audio-Equipment die Beiträge erarbeitet, gemeinsam korrigiert und angehört wurden.

Im Rahmen der Projektreihe entstanden 15 Sprechbeiträge (von kurzen Hör-Geschichten,  Interviews, mehrsprachigen Gesprächssituationen bis zu poetischen und künstlerischen Hörbeiträgen).

In den Beiträgen finden sich insgesamt 25 Sprachen (darunter Tschetschenisch, Albanisch, Lari, Somalisch, Arabisch-Ägyptisch, Dari, Arabisch-Syrisch, Philippinisch, Farsi, Pashtu, Punjabi, Kurdisch, Chinesisch, Romanes  u.v.a.).

Kein einziges Mal fiel der Satz: Ich verstehe dich nicht, oft aber fragten die Teilnehmer einander: Was bedeutet das, was du gerade gesagt hast?

WIEN – STADT DER SPRACHENVIELFALT, 12. – 16. Mai 2014
Basierend auf einem Konzept von gecko-art wurde dieses Projekt auch 2014 im Rahmen der „Wiener Integrationswoche“ durchgeführt, um die Neugierde auf Sprachen zu wecken und zu fördern.
Die Situation ist bekannt: Nicht selten werden (nicht nur) in unseren Breiten Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften gegeneinander ausgespielt und Sprachendiversität zum Problem gemacht. Auch 2014 ging es darum, Sprachenvielfalt als positiv und bereichernd darzustellen und dies auf kreative und lustvolle Weise umzusetzen.

Die Beiträge sind als Podcastbeitrag auf der Homepage des Cultural Broadcasting Archive (cba) zum Anhören und Downloaden bereitgestellt: http://cba.fro.at/series/2633 oder über http://www.geckoart.at/ga_pages/06b_hoerspiel_multilingual.html

Eintritt frei!

Workshopleitung: gecko art Team (Walter Kreuz und Evelyn Blumenau)

THEATER IM RAMPENLICHT

Theaterpädagogische Workshops für engagierte PädagogInnen und Jugendliche  mit dem Ziel, die erlernten Methoden im Alltag oder Berufsleben selbst einzusetzen.

An zehn Samstagen im Jahr präsentiert der Verein Emotional Theatre im Basis.Kultur.Raum einfache (schau)spielerische Elemente der Drama-und Bühnenarbeit aus dem pädagogischen Theater, die den brandheißen Themenkreis der Bildungsmaßnahmen von einer neuen und kreativen Seite beleuchten.

Die positive Wirkung von Methoden des emotionalisierenden und szenischen Lernens für Lehrende und Lernende ist wissenschaftlich eingehend fundiert.

Die Workshop-Reihe bietet Impulse für PädagogInnen zur Unterrichtspraxis, Methoden für soziales Lernen, Teambildung und Tipps für Schul-Theatergruppen. Künstlerisches Handeln wird als Weg zur Persönlichkeitsbildung, zur Stärkung des Selbstvertrauens und der Eigenverantwortlichkeit gesehen.

Eingeschränkte Teilnehmerzahl

Eintritt frei!

Workshopleitung: Verein Emotional Theatre (Andre Blau und Andrea Motamedi)

Information: www.basiskultur.atwww.emotional-theatre.at

Vorschau 2014:

Anmeldung für interessierte PädagogInnen: andre.blau@chello.at, 0664/1002683

ANGEBOTE FÜR FLÜCHTLINGE

Basis.Kultur.Wien engagiert sich mit folgenden Aktionen, Workshops  und Projekten für Flüchtlinge:

• Am 18.12.2015 hielt Basis.Kultur.Wien einen Workshop für ehrenamtliche SprachtrainierInnen zum Thema „Deutsch als Fremdsprache - Wie unterrichte ich lernwirksam und motivierend Deutsch“ ab. Drei dieser dort informierten Freiwilligen werden ab 19. Februar, jeweils freitags im Basis.Kultur.Raum Intensivkurse für Flüchtlinge abhalten, die sich zusätzlich zu ihren Standard-Deutschkursen weiterbilden möchten.

• Die von Basis.Kultur.Wien bereits seit längerem angebotenen offenen Näh- und Strickworkshops wurden auch für Frauen aus dem Wohnheim Favorita geöffnet. Ziel dieses Angebots ist es, beim gemeinsamen Handarbeiten unter professioneller Anleitung, auch erste Deutschkenntnisse zu erwerben und Kontakte zu knüpfen. (Kurse jeweils Mo, Di, Mi, Do)

• Basis.Kultur.Wien bietet an 5 Terminen im Februar 2016 im Haus Ottakring Tanzworkshops für unbegleitete Mädchen an, die auf deren besondere Erfahrungen zugeschnitten sind. Eine Möglichkeit, das Lachen und die Freude wieder zu finden und auch so manche schwierige Erfahrung zu verarbeiten. Auf spielerische Art und Weise wird dabei auch das Erlernen der Sprache gefördert. Elemente aus der Trauma-Arbeit und Entspannungsübungen kommen zum Einsatz.

• Theaterworkshops für junge Flüchtlinge, in denen die TeilnehmerInnen behutsam unter Anleitung eines Theaterpädagogen ins Spiel geführt werden. Die Theaterarbeit stellt eine sinnstiftende Beschäftigung im Flüchtlingsalltag dar, ermöglicht schnellen Spracherwerb, stärkt das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, aktiviert und fördert den Kontakt der TeilnehmerInnen untereinander. Geplant sind 5 Workshoptermine im Frühjahr 2016 in einem Heim des Arbeitersamariterbundes.

 

 

 

 

 

 

 

 

OLDIES BUT GOLDIES

Evergreens, Rock´n Roll Konzerte und Schlager erinnern an die Musik vergangener Zeiten.

Die Veranstaltungsreihe fand 2013 und 2014 in verschiedenen Cafés und Lokalen in Wien statt.

Eintritt frei!

RE-ACTORS Vienna

Die außerberufliche Theatergruppe hat zwei Produktionen unter der Regie von Thomas Declaude zur Aufführung gebracht:

2012 den „SOMMERNACHTSTRAUM“ (William Shakespeare) und

2013 „YVONNE, DIE BURGUNDERPRINZESSIN“ (W. Gombrowicz)

Immer ging der Premiere ein mehrmonatiger Entwicklungsprozess voran. Diese lange Zeit der Vorbereitung war aus Sicht des Regisseurs Thomas Declaude notwendig. Zum einen um den DarstellerInnen moderne, neue Schauspieltechniken zu vermitteln, vor allem aber um eine grundlegende Ensemblebildung zu ermöglichen. Denn ein gut aufeinander abge-stimmtes Ensemble, wo jede/r im Laufe der Zeit seine/ihre Aufgabe im Sinne des Ganzen zu erfüllen lernt, wo sich die Freude am „Miteinander- kreativ- sein“ entwickelt, ist die eigentliche Basis für eine erfolgreiche Aufführung.

Am professionellen Theater, wo eine viel größere ökonomische Abhängigkeit – und damit Zeit- und Produktionsdruck - besteht, ist für derartige basiskulturelle und basisdemokratische Prozesse sehr wenig Raum.

(Obwohl natürlich auch hier ganz hervorragende Aufführungen entstehen- aber unter völlig anderen Voraussetzungen)

Thomas Declaude: „Jede Inszenierung mit den RE-ACTORS ist mit einer gemeinsamen Abenteuerreise oder hohen Bergbesteigung vergleichbar.  Alle verbindet ein Seil und der Erfahrenste geht voran. Die Akteure sind aufeinander angewiesen und lernen gemeinsam, langsam und mit  großem Einsatz  „klettern“. Nur gemeinsam lassen sich in der Folge Schwierigkeiten bewältigen, die natürlich auch entstehen.

TheaterSpiel im Speziellen, ermöglicht Zusammenarbeit auf vielen Ebenen: Die RE-ACTORS erfinden gemeinsam die Kostüme, die Musik, sie helfen einander beim Schminken etc. Und diese im Laufe der Zeit entstehende freundschaftliche Gemeinsamkeit wirkt sich  auf der Bühne aus. Wo Physisches und Geistiges stattfindet. Wo die SchauspielerInnen einander dann in ihren Rollen begegnen, sich gegenseitig zu lebendigem Spiel inspirieren...wie wir das im Leben oft auch ersehnen..denn gemeinsam erfinden wir unsere Welten...“

SCHREIBWERKSTATT

Neben Angeboten zum Erarbeiten von Texten und spontanem Dichten finden sich in dieser Workshop-Reihe auch Einladungen speziell an junge AutorInnen und an alle, die mehr über das Schreiben im Dialekt wissen wollen bzw. selber Dialekt-Texte verfassen wollen. Im Rahmen des Workshops Poetry Slams- Texte verfassen und vortragen werden neue Anregungen für das Arbeiten an rhythmischen Texten, aber auch für das Performen des Textes und die Vortragsweise von Poetry Slams gegeben.
Workshopleitung: AutorInnen der FG Literatur von Basis.Kultur.Wien

Eintritt frei!

Information: www.basiskultur.at

STÜRMISCHE ZEITEN

Alljährlich lädt Basis.Kultur.Wien zu einem Herbstspecial mit viel Musik als Ausklang der Theatersaison  in die traditionsreiche Tschauner Bühne.

Freitag, 23. September 2016, 17:00 – 19:30 Uhr
Offenes Tanzen – Musik und Tanz zum Zuschauen und Mitmachen mit der Arge Volkstanz Wien

Samstag, 24. September 2016, 17:00 – 19:30 Uhr
Offenes Singen – Publikumssingen mit Herbert Zotti und Herbert Bäuml und Konzert Die Strottern

Eintritt frei!

by Julia Stix